Der Sternenhimmel im Juli 2018

 
Himmelsansicht Richtung Süden am 15. Juli um 0 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). (Bitte Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht in einem separaten Fenster zu erhalten)

Im Juli wird es abends erst sehr spät dunkel, um Sternbilder erkennen zu können. Wer ab 23 Uhr steil nach oben blickt, wird den hellen Stern Wega im Sternbild Leier sehen. Zwei weitere helle Sterne bilden zusammen mit Wega das „Sommerdreieck“: links von Wega der Stern Deneb im Sternbild Schwan und ein gutes Stück in Richtung Horizont der Stern Atair im Sternbild Adler. Sobald es Mitte Juli nachts wieder richtig dunkel wird, kann man erahnen, wie sich mitten durch das Sommerdreieck das Band der Milchstraße zieht. Im Osten gehen mit Pegasus und Andromeda die ersten Herbstbilder auf.

Tief im Süden, oberhalb des Sternbildes Schütze, macht Saturn auf sich aufmerksam. Weiter nach Osten folgen ihm der rote Planet Mars, und im Wassermann kann man mit einem Fernglas Neptun aufsuchen. Pluto im Schützen ist ein Objekt für Profis.

Die Mondphasen im Juli

Die Mondphasen im Juli 2018. (Bitte Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht in einem separaten Fenster zu erhalten)

Planetenlauf im Juli 2018

 

Merkur wird am 12. Juli über 26 Grad von der Sonne entfernt sein, man kann ihn aber nur von südlichen Ländern aus am Abendhimmel sehen.

Venus macht ihrem Namen als Abendstern im Juli noch alle Ehre, aber da es jetzt erst sehr spät dunkel wird, ist sie eher ein „Nachtstern“ (doch natürlich immer noch ein Planet). Am 9. zieht Venus am Löwenhauptstern Regulus vorbei.

Mars hat am 27. Juli seinen großen Auftritt, dann steht der rote Planet zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder in Erdnähe. Und am gleichen Abend findet eine totale Mondfinsternis statt: der verfinsterte Vollmond ist nur eine Handbreit von Mars entfernt.

Jupiter wird zum bequemen Planeten am Abendhimmel, wie Mars und Saturn findet man ihn über dem südlichen Horizont.

Saturn ist der dritte im Bunde der Sommerplaneten. Auch der Ringplanet durchstreift derzeit die südlichen Regionen des Tierkreises und erhebt sich daher nur mäßig über den Südhorizont.

Uranus taucht jetzt wieder in der zweiten Nachthälfte auf, ist aber noch kein Beobachtungsziel.

Neptun ist ein Objekt für die Morgenstunden, der bläuliche Eisriese lohnt aber noch nicht.

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