Himmelsansicht Richtung Süden am 15. Januar um 22 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). (Bitte Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht in einem separaten Fenster zu erhalten)

Auf der Januar-Sternkarte – sie gilt für 22 Uhr – erkennt man in Südrichtung das bekannteste Wintersternbild, den Orion. Seine sieben Sterne sind alle sehr hell und in der von ihnen aufgespannten Form kann man sich gut den menschlichen Körper des Himmelsjägers vorstellen. Unterhalb der drei „Gürtelsterne“ entdeckt man mit einem Fernglas den blass schimmernden Orion-Nebel. Der rechte untere Stern des Orion, Rigel, ist gleichzeitig die rechte untere Ecke des Wintersechsecks. Beim Wintersechseck handelt es sich um kein Sternbild, sondern um eine große Figur aus sechs hellen Sternen verschiedener Sternbilder. Im Uhrzeigersinn folgt auf Rigel im Orion zuerst Sirius (im Großen Hund), dann Procyon (im Kleinen Hund), Castor (in den Zwillingen), Capella (im Fuhrmann), und schließlich Aldebaran im Stier.

Die Wintermilchstraße zieht durch die Sternbilder Großer Hund, Einhorn, Zwillinge, Stier, Fuhrmann, Perseus und Kassiopeia. Sie ist nicht so hell wie im Sommer, da wir von der Erde aus dann zum Rand unserer Galaxis hin blicken.

Die Mondphasen im Januar. (Bitte Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht in einem separaten Fenster zu erhalten)

Planetenlauf im Januar

 

Merkur wird Ende Januar am abendlichen Westhorizont auftauchen, aber erst Anfang Februar gut sichtbar sein.

Venus strahlt als Abendstern auffällig am westlichen Abendhimmel. Am 27. Januar zieht sie knapp an Neptun vorbei.

Mars macht sich am Morgenhimmel bemerkbar. In diesem Jahr wird der rote Planet im Oktober eine günstige Opposition einnehmen. Noch steht er aber tief am Himmel und zieht Mitte Januar an Antares im Skorpion vorbei.

Jupiter wird Ende Januar nach seiner Konjunktion mit der Sonne wieder am Morgenhimmel auftauchen – tief am südöstlichen Himmel.

Saturn ist von uns aus gesehen nun hinter der Sonne, steht also mit ihr am Taghimmel und ist nachts unter dem Horizont.

Uranus ist ein Beobachtungsziel für die erste Nachthälfte, gegen Mitternacht geht der grünliche Planet in der Fischen unter.

Neptun im Wassermann steht der Sonne näher als Uranus, er geht daher abends früher unter und ist im Januar kein Beobachtungsziel.

 

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