Mondfinsternis am 16 September – ein bischen


Am Freitag den 16.9. ist Vollmond und wenn der Mond an diesem Abend bei uns aufgeht, steht er schon im Halbschatten der Erde. Um 20:54 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist die Mitte der Finsternis erreicht. Der Mond ist dann zu 93 % in den Halbschatten der Erde eingetaucht – den Kernschatten verfehlt er damit knapp und die Finsternis macht sich nur durch eine leichte Verdunklung am nördlichen Rand des Mondes bemerkbar, die fotografisch einfacher nachweisbar ist als visuell.

Bei einer Mondfinsternis steht der Mond von der Erde aus gesehen am Himmel genau gegenüber der Sonne auf der Nachtseite der Erde. Der Mond ist dann voll beleuchtet, es ist Vollmond. Von Zeit zu Zeit durchläuft der Mond dann den Schatten der Erde auf der von der Sonne abgewandten Seite. Allerdings passiert das nicht immer bei Vollmond, da die Bahn des Mondes um die Erde gegenüber der Umlaufbahn der Bahn der Erde um die Sonne leicht geneigt ist. Meist passiert der Mond bei Vollmondstellung den Erdschatten daher oberhalb oder unterhalb und es kommt nicht zu einer Finsternis.

Am 16. September tritt der Mond um 18:53 Uhr  MESZ in den Habschatten der Erde ein, erst um 19:30 Uhr MESZ geht der Mond auf und ist dann schon verfinstert. Finsternismitte ist wie oben erwähnt um 20:54 Uhr MESZ, um 22:56 Uhr MESZ tritt der Mond wieder aus dem Halbschatten aus und die Finsternis endet.

Die nächste Totale Mondfinsternis, deren Totalität im deutschsprachigen Raum vollständig zu beobachten ist, ereignet sich am 27. Juli 2018. Dann steht der Mond im Kernschatten der Erde und wird merklich verdunkelt.