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01. Oktober 2011 00:01 Alter: 6 Jahr/e
Kategorie: Pressemeldungen

Sternschnuppenstrom der Draconiden 2011

In der Nacht vom Samstag, den 8. auf Sonntag, den 9. Oktober 2011 wird der jährliche Sternschnuppenstrom der Draconiden sein Maximum erreichen. Sternschnuppen sind Staubreste eines Kometen (in diesem Fall vom periodischen Kometen Giacobini- Zinner). Die Erde durchquert während der Zeit der Draconiden diverse Staubrestewolken des Kometen aus vergangenen Jahrhunderten. Die Staubteilchen treten dabei mit etwa 20 km/sec in die Erdatmosphäre ein. Dabei wird die umgebende Luft „ionisiert“ und leuchtet daraufhin. Wir sehen also nicht das Staubteilchen, sondern nur die erhitzte Luft. Nur in ganz seltenen Fällen fällt ein kleiner Meteorit auf die Erde. Das besondere an den Draconiden in diesem Jahr ist die Passage durch eine Staubrestewolke des Jahres 1900. Genau diese Wolke hat 1933 und 1946 zu Sternschnuppenstürmen mit etwa 10.000 Sternschnuppen pro Stunde geführt. Allerdings passiert die Erde diese Wolke deutlich weniger zentral als in den genannten früheren Jahren. Sicher ist nur die Uhrzeit: Etwa 21.57 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit plus minus wenige Minuten. Die Vorhersagen der Anzahl der Sternschnuppen schwankt von 50 bis 1000 die Stunde. Daher werden Beobachtungen zur Validierung der theoretischen Modelle benötigt.


In der Nacht vom Samstag, den 8. auf Sonntag, den 9. Oktober 2011 wird der jährliche Sternschnuppenstrom der Draconiden sein Maximum erreichen.

Sternschnuppen sind Staubreste eines Kometen (in diesem Fall vom periodischen Kometen Giacobini- Zinner). Die Erde durchquert während der Zeit der Draconiden diverse Staubrestewolken des Kometen aus vergangenen Jahrhunderten. Die Staubteilchen treten dabei mit etwa 20 km/sec in die Erdatmosphäre ein. Dabei wird die umgebende Luft „ionisiert“ und leuchtet daraufhin. Wir sehen also nicht das Staubteilchen, sondern nur die erhitzte Luft. Nur in ganz seltenen Fällen fällt ein kleiner Meteorit auf die Erde.

Das besondere an den Draconiden in diesem Jahr ist die Passage durch eine Staubrestewolke des Jahres 1900. Genau diese Wolke hat 1933 und 1946 zu Sternschnuppenstürmen geführt mit etwa 10.000 Sternschnuppen pro Stunde. Allerdings passiert die Erde diese Wolke deutlich weniger zentral als in den genannten früheren Jahren. Sicher ist nur die Uhrzeit: Etwa 21.57 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit plus minus wenige Minuten. Die Vorhersagen der Anzahl der Sternschnuppen schwankt von 50 bis 1000 die Stunde. Daher werden Beobachtungen zur Validierung der theoretischen Modelle benötigt. 

Kompletter Text:

PRESSEMITTEILUNG 2011/5: Sternschnuppenstrom der Draconiden 2011

(01.10.2011, PDF-Dokument, 180 kB)


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