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Wer bei wirklich dunklem Nachthimmel die Gelegenheit hat, Sternhaufen, Galaxien oder Gasnebel durch ein lichtstarkes Teleskop zu betrachten, möchte schon nach kurzer Zeit diese Objekte auch fotografieren können.
Um dem Beliebtheitsgrad der Astrofotografie gerecht zu werden, wurde 1982 in der VdS die Fachgruppe Astrofotografie gegründet. Heute besteht unsere Mannschaft aus aktiven und erfahrenen Amateuren aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Wir haben die freiwillige Aufgabe übernommen, in erster Linie VdS-Mitglieder, aber auch andere Sternfreunde mit Rat und Tat in ihrem Hobby Astrofotografie zu unterstützen.
Viele Anfragen drehen sich darum, was man mit seinem Teleskop fotografieren kann und welche Kamera verwendet werden soll. Wer erfolgreiche Astrofotografie betreiben will, wird sich aber auch mit den Grundlagen von Optik, Instrumententechnik und elektrischer Nachführung befassen müssen. Sehr wichtig sind solide Kenntnisse, was die Bildbearbeitung (für die digitale Astrofotografie) oder die Selbstverarbeitung von konventionellen Filmen betrifft. Ehe scharfe und richtig belichtete Fotos der himmlischen Objekte gelingen, heißt es eine Menge Erfahrungen zu sammeln. Gerade in der CCD-Astrofotografie geht es immer stürmischer voran - hier ergibt sich ein extrem weites Feld an Fragen. Bei allen Fragen versuchen wir zu helfen.
Die Fachgruppe gibt seit dem Jahr 2000 auch die 88-seitige Informationsschrift "Astrofotografie - Eine Einführung in die Stellarfotografie" heraus (VdS-Mitglieder 6 Euro, Nichtmitglieder 8 Euro, gegen Einsendung eines Verrechnungsschecks bei der Fachgruppenleitung, Adresse siehe rechts oben).