OpenGL

 

Die (Echtzeit-)Visualisierung von dreidimensionalen Gegenständen ist nicht nur für die Programmierung von Spielen, sondern auch für wissenschaftliche Anwendungen von Bedeutung. Glücklicherweise ist man heute schon lange nicht mehr darauf angewiesen, solche Algorithmen selbst zu programmieren - es gibt bereits fertige Bibliotheken, die den Programmierern dies abnehmen und zudem sehr leistungsfähig und auch gut getestet sind - ein Merkmal, das man nicht genug würdigen kann.

OpenGL ist (neben dem auf Windows beschränktem Direct3D) eine bedeutende 3-D-Bibliothek. Um den Funktionsumfang nutzen zu können, muss eine Systembibliothek eingebunden werden. Für das MS Visual Studio beispielsweise bietet das Open Toolkit (OpenTK) einen Zugang zur 3-D-Programmierung (nebenbei bemerkt bietet OpenTK auch ein OpenCL-Interface für die GPU-Programmierung. Auch für Delphi und andere Programmierumgebungen sind Erweiterungen für den OpenGL-Zugriff verfügbar.

OpenGL ist in Form eines Zustandsautomaten organisiert, d.h. einmal gesetzte Parameter bleiben erhalten, bis sie überschrieben werden. Beispielsweise werden nach Auswahl einer Farbe sämtlich Objekte in genau dieser Farbe gezeichnet. Dies erspart dem Programmierer die wiederholte Angabe von Grafikparametern, die sich gar nicht verändert haben.

Unter diesem Link (http://www.tomprogs.at/tutorials/spieleentwicklung/cpp-opengl-erstes-dreieck.xhtml) findet sich eine Seite mit einem Beispiel zum Zeichen eines einfachen Dreiecks, aus dem der Gebrauch des Frameworks für den Einstieg gut zu erkennen ist.