MS Visual Studio

Von Microsoft gibt es eine neue Version ihrer Programmierumgebung MS Visual Studio 2013 (kurz: VS). Der eine oder andere von Euch wird dieses Tool bereits kennen; höchstwahrscheinlich eher eine der Vorläuferversionen VS 2005, VS 2008 oder VS 2010. In der industriellen Softwareentwicklung ist es seit den Neunzigerjahren ein De-Facto-Standard für die Programmierung unter Windows.

Für Freizeitprogrammierer könnte die sogenannte Express-Variante dieses Pakets von Interesse sein, welches kostenfrei und gegen eine Registrierung heruntergeladen werden kann und für diese Zwecke nur einen unwesentlich eingeschränkten Funktionsumfang besitzt. VS ist für die Programmiersprachen C++, C# und Visual Basic erhältlich.

Ähnlich wie Eclipse kommt das Visual Studio als integrierte Entwicklungsumgebung (IDE: Integrated Development Environment) daher, d.h. das Schreiben von Code, Übersetzen, Ausführen, Testen und Debuggen wird aus einer monolithischen Anwendung heraus ausgeführt. Nützliche Hilfen wie Code-Vervollständigung, Refaktorieren, Deklarationssuche, Quelldateisuche und dergleichen sind ebenfalls vorhanden.

Das Visual Studio ist zwar primär für die Programmierung für Windows mit der Klassenbibliothek .NET (sprich: Dot Net) ausgelegt, aber ähnlich wie Eclipse kann es auch für anderweitige Programmierung, z.B. für andere Plattformen, eingerichtet werden.