Weshalb eigentlich programmieren?

 

Obwohl im Internet eine breite Palette astronomischer Software verfügbar ist, gibt es eine Vielzahl von Gründen, sich näher mit dem Programmieren näher zu beschäftigen:

•    Der Wunsch zum Selbermachen: bei vorhandener Software fehlen Funktionen oder die Benutzeroberfläche soll nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden.

•    Künstliche Welten schaffen: Simulationen sind etwas völlig Eigenständiges. Sie erschließen diejenigen Teilgebiete der Astronomie, die weder durch direkte Beobachtung noch durch Theorien beschrieben werden können. Mit einer Simulation schafft sich der Programmierer eine eigene künstliche Welt, mit der er spielen kann und aus der sich Erkenntnisse durch Vergleich mit der Realität gewinnen lassen. Darüber hinaus lassen sich Sachverhalte betrachten, die in der Natur so nicht vorkommen.

•   Für Beruf und Studium: viele technische, natur- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge erfordern Programmierkenntnisse. Welche bessere Möglichkeit gibt es, sich diese schon im Vorfeld mit der Entwicklung astronomischer Software zu erwerben? Fundierte Softwarekenntnisse erweisen sich zudem immer wieder als Türöffner im Berufsleben.

•    Detailwissen erwerben und Zusammenhänge verstehen: kaum eine andere Tätigkeit vermittelt derart tiefe Einblicke in ein Thema wie das Ausprogrammieren am Rechner. Obendrein werden das Tüfteln, das Abstraktionsvermögen und das analytische Denken geschult.

•    Fehlendes Angebot: zu manchen Teilgebieten der Astronomie ist schlicht kein Angebot an Software verfügbar – gerade bei spezielleren Fragestellungen oder individuellen Auswerteverfahren.

Die Auflistung ließe sich leicht fortführen.

 

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