Der Sternenhimmel im November 2017

 
Himmelsansicht Richtung Süden am 15. November 2017 um 0 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). (Bitte Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht in einem separaten Fenster zu erhalten)

Im November erwartet man gemäß der Jahreszeit nur Herbst- und Wintersternbilder am Nachthimmel. Da die Sonne aber immer früher untergeht (am 15.11. bereits kurz nach 16:30 Uhr), kann man sich am frühen Abend noch einmal in Ruhe von den Sommersternbildern Schwan, Leier und Adler verabschieden.

Unsere Sternkarte für die Zeit um Mitternacht zeigt dagegen die Pracht der Wintersternbilder: Orion, Stier, Zwillinge und Fuhrmann sind bereits aufgegangen. Selbst Sirius, der hellste Fixstern am irdischen Himmel, blinkt schon über dem Südosthorizont. Im Süden und Südwesten halten sich noch die Herbststernbilder auf. Unterhalb des Herbstvierecks (das große Quadrat aus drei Sternen des Pegasus und einem Stern der Andromeda) findet man die ausgedehnten, aber nur aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann, Fische und Walfisch. Auch Eridanus, das Sternbild zwischen Walfisch und Orion, ist keine wirkliche Bereicherung. In einer klaren Nacht kann man aber einmal versuchen, dem Lauf des Himmelsflusses zu folgen.

Die Mondphasen im November

Die Mondphasen im November 2017. (Bitte Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht in einem separaten Fenster zu erhalten)

Planetenlauf im November 2017

Merkur wird Ende des Monats ein Objekt für den Abendhimmel – allerdings nur für Regionen südlicher als 40 Grad nördl. Breite.

Venus sagt am Morgenhimmel Tschüss und krönt ihren Abschied mit einer nahen Begegnung bei Jupiter am 13. November.

Mars ist Planet des Morgenhimmels und geht deutlich vor Venus und Jupiter auf. 

Jupiter wird ab der Monatsmitte wieder gut am Morgenhimmel zu sehen sein, am 13. sehr nah bei Venus.

Saturn gibt bis Mitte des Monats seine Abschiedsvorstellung am südwestlichen Abendhimmel.

Uranus ist einen Monat nach seiner Opposition bis auf die Morgenstunden noch die ganze Nacht lang zu sehen.

Neptun tritt auf die Bremse, bleibt am 22. November stehen und reiht sich wieder in den allgemeinen Planetenverkehr ein. Er ist Objekt des Abendhimmels.

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